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Mittwoch, 24. Februar 2010

CENSORED NEWS : Uranabbau am Grand Canyon durch kanadische Firma

Blog: CENSORED NEWS
Post: Canadian Denison Uranium Mining at Grand Canyon
Link: http://bsnorrell.blogspot.com/2010/02/canadian-denison-uranium-mining-at.html


Die kanadische Firma Denison Mines hat mit dem Uranabbau am Nordrand des Grand Canyons begonnen, und missachtet damit Einwände der in der Region lebenden Indianerstämme, die vor einer Gefährdung der Wasserversorgung und der gesundheitlichen Bedrohung durch den Uranabbau warnen.

Laut Klee Benally (Navajo), Vertreter der "Indigenous Action Media", verletzt der Uranabbau die Rechte der Indianer sowie ein Moratorium der USA, nach welchem in einer Pufferzone rund um den Grand Canyon in den nächsten zwei Jahren keine neuen Uranminen in Betrieb genommen werden dürfen. Das Moratorium betrifft allerdings keine bereits genehmigten Abbaustätten.
Der Grand Canyon ist Heimat der Havasupai und der Hualapai. Beide Stämme haben einen Uranabbau auf ihren Reservationen verboten. Dennoch können die US-Behörden den Uranabbau auf dem umliegenden Land genehmigen.

Die Havasupai hatten im Juli des vergangenen Jahres versucht, den Uranabbau durch Denison Mines an dem für sie heiligen Red Butte am Südrand des Grand Canyons zu stoppen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Zwischensieg im Kampf gegen Uranabbau in South Dakota

Censored and underreported News: Lakota win standing in Cameco nuclear fight

http://censored-news.blogspot.com/2008/12/lakota-win-standing-in-cameco-nuclear.html

Verschiedene Organisationen, darunter der Stamm der Oglala Sioux, die Delegation der Oglala vom Black Hills Sioux Nation Treaty Council und die Lakota-Organisation Owe Aku haben gemeinsam mit Umweltschutzgruppen aus Nevada und South Dakota einen Teilsieg gegen die Expansion der Crow Butte Uranmine des Unternehmens Cameco errungen.

Die Gegner der Expansion befürchten eine Verunreinigung des Grundwassers und damit des Trinkwassers der Region durch Arsen, Radium, Thorium und Schwermetalle. Diese Gefahr besteht, da die Mine durch Verwerfungen und Störungen im Boden mit den Grundwasserspeichern der Region verbunden ist. Außerdem werden der Betreiberfirma Cameco Verstöße gegen den Atomenergie-Akt von 1954 vorgeworfen. Dieser untersagt eine Tätigkeit von ausländischen Atomenergieunternehmen in den USA. Die Crow Butte Mine gehört zu 100% einem kanadischen Unternehmen.

Anfang 2009 soll endgültig entschieden werden, ob die Crow Butte Uranmine ihre Arbeit einstellen muss oder an eine US-Firma verkauft wird.

"Hier geht es um die Menschenrechte meiner Klienten und um die Rechte der kommenden Generationen auf sauberes Trinkwasser" sagte Bruce Ellison, Anwalt von Debra White Plume und der Organisation Owe Aku.